Anschlussbausatz Mehrfachbelegung
speziell für den Viessmann Vitodens 200 entwickletes System für raumluftunabhängigen Betrieb, bestehend aus:
- Revisionsrohr Durchmesser 110 mm,
- Abgasanschluss Durchmesser 80 mm,
- Fixierschelle,
- Abstandhalter,
- Langmuffe Durchmesser 110 mm.
Mindestschachtquerschnitt 175 x 175 mm, rund D=195 mm. Es können bis zu 5 Vitodens 200 an ein Abgassystem angeschlossen werden. Die maximale Rohrlänge beträgt vertikal 20m und horizontal 3m.
Die Modernisierung von dezentral beheizten Mehrfamilienhäusern mit Gas-Brennwert-Wandgeräten ist durch das neue Überdruck-Abgassystem des Vitodens 200 deutlich einfacher geworden. Bis zu fünf raumluftunabhängig betriebene Vitodens 200 können über koaxiale Zuluft-/Abgasverbindungsstücke an eine einzelne, senkrecht in einem Schacht (zum Beispiel einem alten Schornstein) geführte Abgasleitung angeschlossen werden.
Das Rohr dieser Abgasleitung kann zudem schnell und einfach vom Dach aus in den Schornstein eingebracht werden. Wegen des Überdrucks im Abgassystem genügt für die Abgasleitung ein Durchmesser von 100 Millimeter. Sie kann so durch einen bereits vorhandenen Schacht mit einem Mindestquerschnitt von 175 x 175 Millimetern geführt werden.
Die Verbrennungsluft für alle angeschlossenen Geräte wird über den Spalt zwischen Abgasleitung und Schacht zugeführt. Damit trotz Überdruck keine Abgase durch die Kessel in die Wohnungen gelangen können, ist jeder Vitodens 200 mit einer druckdicht schließenden Pendelklappe ausgestattet.
Vor der Montage der Abgasleitung muss der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister prüfen, ob der zu verwendende Schacht geeignet und für diese Verwendung zulässig ist. Schächte, an denen vorher Öl- oder Festbrennstoffkessel angeschlossen waren, müssen durch den Schornsteinfeger gründlich gereinigt werden. Es dürfen keine lösbaren Ablagerungen auf den Innenflächen des Schornsteins verbleiben.
Ist ein zweiter Schornstein vorhanden, so kann der Austausch alter Heizwertgeräte mit dem Vitodens 200 auch „Zug um Zug“ durchgeführt werden. Während an dem einen Schornstein – zum Beispiel bei Auszug eines Mieters – nach und nach die neuen Gas-Brennwertgeräte mit einer gemeinsamen Abgasleitung angeschlossen werden, verbleiben an dem anderen die Heizwertgeräte.
