Wolf Holzvergaserkessel HVG-15 mit Lambda-Logik zur Verfeuerung von Scheitholz (500mm) aus Stahl. Leistung 15kW.
- Kesselkörper samt allen erforderlichen Einbauten wie thermodynamischer Brennkammer.
- Verkleidung aus Stahlblech samt Rundumisolierung.
- Manuell zu betätigende Heizflächenreinigungsvorrichtung,
- Aschenlade,
- Kühlregister zum Anschluß an die thermischen Ablaufsicherung.
- Stufenlos regelnder Saugzuventilator,
- Stellantriebe für Primär- und Sekundärluft.
- Mikroprozessor-Regelung mit Eingabetastatur, Klartextanzeige und optischen Zustandsmeldungen.
- Lambda-Logik (samt Fühler), Regelung und Fühler für die Pufferladung und Rücklauftemperaturhochhaltung (Ladegruppe ist nicht enthalten).
- Witterungsgeführte Heizkreisregelung für 2 Mischerkreise und 1 Boilerkreis samt allen erforderlichen Fühlern, jedoch ohne Stellmotoren.
Komplett betriebsfertig und verkleidet, mit Saugzugventilator, Mikroprozessorregelung, Lambda-Logik, Reinigungsbürste, Reinigungsspieß und Reinigungskratzer inkl. Aufhängevorrichtung.
Technische Daten:


Technische Beschreibung:
Der Stückholzkessel HVG-15 ist ein geschweißter Stahlheizkessel mit einer Nennleistung von 15 kW. Der nach dem Prinzip des unteren Abbrandes arbeitende Kessel ist speziell für die Verfeuerung von Stückholz ausgelegt. Der Füllraum ist quaderförmig ausgeführt und nach unten durch eine Abbrandplatte abgeschlossen. Unterhalb dieser Platte befindet sich die feuerfeste Schamottbrennkammer mit aufgesetztem Sekundär-Luftführungskanal. Seitlich vom Füllraum ist der Plattenwärmetauscher angeordnet. Durch die auf der Vorderseite des Kessels angebrachte Fülltüre wird der Füllraum mit Stückholz beschickt. Mit Hilfe des Saugzugventilators wird über die Primärluftklappe die Verbrennungsluft an der Rückseite des Kessels angesaugt. Der Brennstoff gast im Füllraum aus, entzündet sich und brennt durch den Rost nach unten in die Brennkammer. Aufgrund der Messung des Sauerstoffgehaltes im Abgas (Lambda-Sonde) erfolgt über die Steuerung die Zufuhr der notwendigen Sekundärluft (Sekundärluftklappe), zwecks Optimierung der Verbrennung.
Zur Reinigung der Wärmtauscherflächen ist auf der Vorderseite des Kessels eine Reinigungsöffnung angebracht. Die anfallenden Verbrennungsrückstände können durch die sich ebenfalls auf der Vorderseite des Kessels befindliche Revisionstüre entfernt werden. Der Füllschacht und die Kesselzüge sind wassergekühlt ausgeführt, nach außen wärmegedämmt, sowie mit Stahlblech verkleidet. Der Kessel ist mit einem Kühlregister für den Anschluss einer thermischen Ablaufsicherung ausgerüstet. Die Steuerelektronik ermöglicht in Verbindung mit den entsprechenden Erweiterungsmodulen die Regelung von bis zu 4 Mischerkreisen und 2 Warmwasserboilern.
Die Grobreinigung der Wärmetauscherflächen erfolgt mit der linksseitig des Kessels angeordneten Hebelvorrichtung.
Sämtliche hydraulischen Anschlüsse des HVG-15 befinden sich auf der Rückseite des Kessels. Der Betrieb des HVG-15 ist nur in Verbindung mit einem Pufferspeicher erlaubt. Als Richtwert für dessen Inhalt gilt dabei mindestens 55 Liter/kW Nennwärmeleistung, wobei die Dimensionierung entsprechend den Vorgaben der ÖNORMEN303-5 vorzunehmen ist. Bei Verwendung anderer Speichermedien muss eine vergleichbare Mindestspeicherkapazität erreicht werden).
Der Betrieb des HVG-15 Holzvergaserheizkessels ist nur in Verbindung mit einer Rücklaufanhebung gestattet. Dies dient zur Vermeidung von Kondensatbildung infolge zu geringer Temperaturen am rücklaufseitigen Heizwasseranschluss. Kondenswasser bildet in Verbindung mit Verbrennungsrückständen ein aggressives Kondensat, welches die Lebensdauer des Kessels verkürzt. Die elektrischeAnsteuerung der Rücklaufanhebung erfolgt seitens der Kesselelektronik.

Brennstoffe:
Der WOLF HVG-15 ist für die Verfeuerung von Stückholz mit einer Länge von 50cm und einen Wassergehalt von 20,8% geprüft. Der Heizwert des Holzes ist in erster Linie von dessen Feuchtigkeitsgehalt abhängig. Mit zunehmender Holzfeuchte sinkt der Heizwert und es ist mit einer Verminderung des Kesselwirkungsgrades sowie mit einer zunehmenden Versottung des Füllraumes zu rechnen.
Holz sollte mindestens zwei Jahre lang an einem trockenen, luftigen Ort gelagert werden. Trockene Rinde weist einen dem Holz gleichwertigen Heizwert auf, jedoch ist mit erhöhter Aschenbildung zu rechnen.
Voraussetzung für die optimale Verbrennung ist die Wahl des Brennstoffes hinsichtlich seiner Größe. Wir empfehlen Scheitholz mit 50 cm Seitenlänge und Kantenlängen die
abhängig der Scheitholzform die nachfolgend dargestellten Werte nicht überschreiten dürfen.

Wahlweise mit Regelung Theta-Bio 2:
Witterungsgefürte Regelung für zwei Mischerkreise und Speicherladung inklusive Außenfühler und zwei Vorlauffühler für Wandmontage. Ein zusätzlicher Kollektorkreis in Verbindung mit einem Solarkreisset ist möglich.
Wolf Info:
Mit dem Holzvergaserkessel „HVG“ präsentiert Wolf einen Spitzenkessel für die extrem effiziente und schadstoffarme Verbrennung. Neben seiner langlebigen Konstruktion besticht der HVG vor allem durch seinen großen Füllraum, seine bequeme Beschickung, eine automatisch modulierende, stufenlose Leistungsanpassung für lange Brenndauer und hervorragendes Teillastververhalten sowie einen permanent hohen Wirkungsgrad von bis zu 93%. Der HVG ermöglicht eine optimale Verbrennung in jedem Betriebszustand. Der Abbrand erfolgt in einer speziell geformten heißen Brennkammer, wobei ein Saugventilator jederzeit für den richtigen Unterdruck im Feuerraum sorgt. Die selbsttätige Schwellgasabsaugung bei Öffnen der Fülltür und der geringe Bedienungs- und Reinigungsaufwand machen den HVG zudem besonders komfortabel.
Als besonderes Plus enthält der HVG einen intelligenten Micro-Prozessor mit Lambda-Logik, der während der gesamten Betriebszeit alle Leistungs- und Abgaswerte (per Lambda-Sonde) überwacht und mit zwei Präsizionsantrieben die exakte Verteilung der Zuluft regelt. Über ein Display werden dabei alle Betriebszustände und evtl. Störungen zuverlässig angezeigt. Bei kalter Anlage unterstützt die Lambda-Logik außerdem die automatische Schnellaufheizung. Und noch ein Vorteil: Da alle Kenn- und Regelparameter beim HVG schon voreingestellt sind, müssen sie nicht mehr separat eingegeben werden.