Die globale Energiesituation ist gekennzeichnet von Erdgas- und Erdölreserven, die bei Fortschreibung der bisherigen Entwicklung nur noch 70 bzw. gut 40 Jahre reichen und die zum großen Teil in politisch instabilen Regionen liegen. Der weltweite Energieverbrauch hat sich seit 1970 verdoppelt und wird sich bis 2030 verdreifachen. Fossile Energie, die im Laufe von mehr als 500 Millionen Jahren eingelagert wurde, ist in weniger als 200 Jahren zum großen Teil verbraucht worden.
Durch die dabei freigesetzten CO2-Emissionen ist zusätzlich die Atmosphäre aufgeheizt worden. Nach Ansicht führender Klimaforscher darf die Durchschnittstemperatur um nicht mehr als 2 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit ansteigen, wenn eine globale Klimakatastrophe verhindert werden soll. Dazu müssen die CO2- Emissionen bis 2050 halbiert werden. Tatsächlich sind sie seit 1990 um ein Viertel gestiegen.