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Flammenwächter LFE 50

220-240V/50-60Hz mit Klemmensockel
 
Art.Nr.:600641
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UV-Flammenwächter LFE 50 Serie 02 inklusive Klemmensockel

  • 220 V -15%...240 V +10%, 50-60 Hz +/- 6%

Der LFE50... mit QRA50M / QRA51M bilden zusammen ein UV-Flammenüberwachungssystem (DETACTOGYR®), das sich selbst überwacht und für Öl- bzw. Gasbrenner im Dauerbetrieb oder mit Einschaltperioden länger als 24 h geeignet ist.

Das Flammenüberwachungssystem DETACTOGYR besteht aus dem Flammenwächter LFE50... und den Flammenfühler QRA50... / QRA51... und ist für die UV-Überwachung ausgelegt. Es kann daher für Ölbrenner, für Gasbrenner und für Zweistoffbrenner universell eingesetzt werden. Die automatische Inbetriebsetzung und Steuerung dieser Brenner muss hierbei mit dem Schaltautomaten LEC1... erfolgen. Der Einsatz des Systems zur Überwachung handgesteuerter Brenner ist ebenfalls möglich.

Voraussetzung für den Einsatz des DETACTOGYR-Systems ist eine ausreichend große UV-Strahlungsintensität am Einbauort des Flammenfühlers. Bei Feuerungsanlagen, deren Wärmeproduktion auch bei Ausfall der Flammenüberwachungseinrichtung ununterbrochen sichergestellt sein muss, lassen sich aktive Redundanzschaltungen durch Einsatz zweier DETACTOGYR-Systeme realisieren.

Voraussetzung für einen sicheren Brennerbetrieb ist ein eindeutiges Flammensignal, das allein von der Brennerflamme ausgelöst worden ist. Bei anderen Einflüssen oder Defekten, die ein Flammensignal nur vortäuschen, muss die Flammenüberwachungseinrichtung jeden weiteren Brennerbetrieb sicher verhindern.

Um ein fehlerhaftes Flammensignal rechtzeitig zu entdecken, führen die Feuerungsautomaten nach jeder Regelabschaltung (spätestens aber beim Startbefehl für den Brenner) automatisch einen Funktionstest des Flammenüberwachungskreises aus und lösen bei einem fehlerhaften Flammensignal eine Störabschaltung aus. Der Schutz, den dieser Test bietet, ist um so wirksamer, je häufiger der Brenner eingeschaltet wird und je kürzer die einzelnen Einschaltperioden sind. Damit bei intermittierender Betriebsweise eine minimal Testhäufigkeit gewährleistet ist, fordern die Normen mindestens eine Regelabschaltung pro 24 h. Brenner die prinzipiell im Dauerbetrieb betrieben werden, müssen mit sich selbst überwachenden Flammenüberwachungseinrichtungen wie DETACTOGYR überwacht werden.

Elektrischer Anschluss des Flammenfühlers:

  • Verlegen Sie die Fühlerleitung nicht mit anderen Leitern
    • Leitungskapazitäten verringern die Größe des Flammensignals
    • verwenden Sie ein separates Kabel
  • Beachten Sie die zulässige Länge der Fühlerleitungen, siehe «Technische Daten»
  • Erden Sie den Brenner vorschriftsmäßig, Erdung des Kessels allein genügt nicht
  • Verlegen Sie die Zündkabel immer separat mit möglichst großem Abstand zum Gerät und zu anderen Kabeln

Ausführung:

Der Flammenwächter ist als steckbares Gerät ausgeführt, geeignet zur Montage in beliebiger Einbaulage in Schaltschränken oder auf Schalttafeln. Die Befestigung am Brenner selbst ist ebenfalls zulässig. Das Gehäuse aus schlagfestem und wärmebeständigem Kunststoff umschließt den Stromversorgungsteil, den selbstüberwachenden elektronischen Flammensignalverstärker mit seinem Flammenrelais sowie eine Flammenanzeigelampe. Steckerpartie und Stecksockel sind so ausgeführt, dass das irrtümliche Aufstecken einer anderen Gerätetype im gleichen Gehäuse nicht möglich ist. Der großräumige Stecksockel sowie je 4 Stützpunkt- und Erdleiterklemmen gewährleisten eine einfache elektrische Installation.

Flammenfühler QRA50M für frontalen Lichteinfall:

Flammenfühler QRA50M Der mit einer Quarzglaslinse abgedichtete Fühlerkopf aus Leichtmetall enthält außer der steckbaren UV-Röhre, eine Drehblende, die – zur kontinuierlichen Prüfung des Zünd- und Löschverhaltens der UV-Röhre – den Strahlungseinfall auf die Röhre ca. 3-mal pro Sekunde unterbricht. Als Blendenantrieb dient ein für Dauerbetrieb erprobter Synchronmotor. Die Befestigung des Fühlers auf dem Schaurohr erfolgt mittels der angeflanschten Befestigungsmuffe mit 1“-Innengewinde. Eine seitliche 3/8“ Gewindebohrung an der Muffe erlaubt den Anschluss einer Kühlluftleitung, sofern für diesen Zweck trockene, staub- und ölfreie Druckluft zur Verfügung steht.

Flammenfühler QRA51M für seitlichen Lichteinfall:

Flammenfühler QRA51M Am staub- und spritzwasserdichten Gehäuse dieses Fühlers ist ein stabiles Leichtmetallrohr mit seitlichem Strahlungseintrittsfenster angeflanscht. In diesem Rohr rotiert eine zylindrische Schlitzblende, die den UV-Strahlungseinfall auf die direkt hinter dem Eintrittsfenster liegende UV-Röhre ca. 3-mal pro Sekunde unterbricht (kontinuierliche Prüfung des Zünd- und Löschverhaltens der Röhre). Das Außenrohr kann nach dem Lösen von 2 Schrauben um 180° gedreht werden. Zur erschütterungs- und verdrehsicheren Montage des Fühlers am Brenner wird ein spezieller Flansch mitgeliefert.

Funktion:

Die Flamme wird durch die ständig an Spannung liegende UV-Röhre überwacht. Beim Auftreten von Strahlung aus dem 190...240 nm-Bereich des Flammenspektrums zündet die Röhre und bewirkt dadurch einen Stromfluss zum Eingang des Flammensignalverstärkers.

Über die Kontakte des Flammenrelais am Ausgang des Verstärkers wird das Flammensignal in die Steuerschaltung für den Brenner eingespeist und zwar so, dass bei einem Flammenausfall die Brennstoffventile sofort geschlossen und gleichzeitig alle zusätzlich erforderlichen Steuerbefehle automatisch ausgelöst werden (Störabschaltung, Störalarm usw.).

Bei einem selbstüberwachenden Flammensystem muss gewährleistet sein, dass nur ein realer Fühlerstrom in eine Flammenmeldung umgesetzt wird. Ein Eingangsstrom, der z.B. durch Selbstzündung der UV-Röhre oder durch andere Defekte hervorgerufen wird, darf nicht als Flammensignal detektiert werden. Der Flammenwächter muss ein von der Flamme ausgelöstes Signal eindeutig von einem fehlerhaft auftretenden Signal unterscheiden können.

Zu diesem Zweck wird der Strahlungseinfall auf die UV-Röhre mittels einer rotierenden Sektorblende ca. 3-mal pro Sekunde unterbrochen, so dass sich nahezu gleich lange «Hell-» und «Dunkelphasen» ergeben. Der Eingang des Flammensignalverstärkers erhält somit ein im regelmäßigen «Takt» unterbrochenes Eingangssignal. Damit ist sichergestellt, dass das Flammenrelais nur dann angesteuert wird, wenn:

  • eine Flamme vorhanden ist
  • die Intensität der UV-Strahlung am Einbauort des Fühlers so groß ist, dass die UVRöhre von Beginn bis zum Ende der Hellphase sicher zündet
  • die Drehblende mit der festgelegten Geschwindigkeit rotiert, so dass Hell- und Dunkelphasen regelmäßig 3-mal pro Sekunde wechseln
  • die elektrischen und elektronischen Bauelemente des Flammensignalverstärkers korrekt arbeiten

Messung des Fühlerstroms zur Kontolle der UV-Intensität:

Messung des Fühlerstroms
Diese Kontrolle der UV-Strahlungsintensität am Fühler und des Zündverhaltens der Röhre sollte nicht nur bei der ersten Inbetriebsetzung, sondern auch grundsätzlich bei jedem Wechsel der UV-Zelle vorgenommen werden. Diese Kontrolle empfiehlt sich auch, wenn die ursprünglichen Betriebsbedingungen des Brenners geändert werden, z.B. durch nachträgliche Einbauten am Brennerkopf, durch Zusatz von Additiven zum Brennstoff (mögliche Filterwirkung) oder durch andere Maßnahmen, die den Strahlungseinfall auf die UV-Zelle verringern können.

Der Zündfunke ist ein intensiver UV-Strahler. Bei Öl- oder Gas- / Ölbrennern mit langer Vorzündung bei Ölbetrieb muss das Schaurohr des Fühlers daher so auf die Flamme ausgerichtet werden, dass der Zündfunke außerhalb des Einfallswinkels der UV-Strahlung zum Fühler bleibt. Geschieht dies nicht, so löst der Automat beim Start eine Störabschaltung wegen Fremdlicht aus.

Eine störende UV-Strahlungsquelle kann auch das Entladungslicht einer UV-Röhre sein; bei der Brennerüberwachung mit 2 Flammenfühler müssen diese daher so plaziert werden, dass sie sich gegenseitig nicht beeinflussen können. Energiereiche Elektronenstrahlen und Röntgenstrahlung können zu einem fehlerhaften Flammensignal führen. Ebenso UV-Anteile im Licht von Halogen- und Gasentladungslampen. Der QRA50M / QRA51M muss so montiert und justiert werden, dass ausschließlich die zu überwachende Flamme detektiert wird.

Die Lebensdauer einer UV-Zelle sinkt mit steigender Umgebungstemperatur. Im Dauerbetrieb sollte diese höchstens 50°C. betragen. Bei Flammenfühler, die auf einem Schaurohr zum Feuerraum montiert werden, wird diese Temperatur – infolge Wärmeleitung – häufig überschritten. Dann muss das Schaurohr durch Einblasen von Luft in Richtung Feuerraum gekühlt werden (Skizze A). Das Einblasen der Kühlluft im Winkel von 90° zum Schaurohr gemäß Skizze B ist nur dann zulässig, wenn für die Kühlung trockene, staub- und ölfreie Luft zur Verfügung steht. Andernfalls wird die Dichtungsscheibe zum Fühlergehäuse verschmutzt und damit der Strahlungseinfall zur UV-Röhre verringert oder gar vollständig blockiert.

Kühlung des Flammenfühlers

 

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