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Ohne Abb.

Flammenwächter LFE 10

für Gasbrenner 110V/50-60Hz, ohne Klemmsockel Serie 02
 
Art.Nr.:600137
Lieferzeit: sofort lieferbar

 
inkl. MwSt (19%)

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Flammenwächter LFE 10 von Landis & Staefa. Steuergerät für Gasbrenner im intermittierenden Betrieb. Aus Sicherheitsgründen muss mindestens eine Regelabschaltung pro 24 Stunden sichergestellt sein.

  • 110V, 50-60 Hz +/- 6%

Der LFE10 kann sowohl Gas- als auch leuchtende oder blaubrennende Ölflammen mittels UV-Fühler QRA... oder einer Ionisationsstrecke überwachen. Der Flammenwächter wird vorwiegend in Verbindung mit dem Feuerungsautomaten LEC1 eingesetzt für die

  • Doppelüberwachung von Brennern: Überwachung der Hauptflamme oder auch der Zünd- und Hauptflamme durch 2 gleiche oder verschiedene Fühler.
  • Überwachung von Ölgebläsebrennern: Überwachung der Flamme mit unterschiedlichen Fühlern, je nach Betriebsart.
  • Mehrflammenüberwachung: In Anlagen mit mehreren Brennern, deren Flammen einzeln durch einen oder mehrere Fühler kontrolliert werden müssen, deren Inbetriebsetzung und Überwachung jedoch zentral und gleichzeitig durch nur einen Feuerungsautomaten erfolgen soll oder muß.
  • Die Verwendung der Flammenwächter in Verbindung mit anderen Feuerungsautomaten ist ebenfalls möglich, sofern diese Kombination und die gewählte Anschlußschaltung die sicherheitstechnische Aufgabe des Feuerungsautomaten nicht in Frage stellen.
  • Die Flammenwächter werden ferner als Flammenanzeigegerät in Brennereinrichtungen, deren Inbetriebsetzung handgesteuert erfolgt, eingesetzt.

Montagehinweise:

  • Plazieren Sie die Zünd- und Fühlerelektrode so, daß der Zündfunke nicht auf die Fühlerelektrode überschlagen kann! Es besteht die Gefahr der elektrischen Überlastung!
  • Montieren und justieren Sie den Fühler so, daß nur die jeweils zu überwachende Flamme detektiert wird!
  • Schützen Sie die UV-Zelle ausreichend vor den UV-Strahlen einer Halogenlampe, eines Schweißgeräts, einer Speziallampe, eines Zündfunkens, vor hohen Röntgen- und Gammastrahlen.
  • Beachten Sie die zulässige Länge und Schirmung der Fühlerleitungen!
  • Verlegen Sie Zündkabel immer separat mit möglichst großem Abstand zum Gerät und zu anderen Kabeln!
  • Prüfen Sie vor Inbetriebnahme die Verdrahtung sorgfältig!

Ausführung:

Der LFE10 ist als steckbares Gerät ausgeführt und besteht aus:

  • Stromversorgungsteil,
  • Flammensignalverstärker,
  • Flammenrelais,
  • Hilfsrelais für die Steuerung des UV-Fühler bzw. Flammensimulationstest,
  • Flammenanzeigelampe, die unter einem Sichtfenster im Deckel plaziert ist.

Die Schaltung ist selbstüberwachend im Sinne der Vorschriften und wird - in Verbindung mit dem Feuerungsautomaten LEC1 - bei jedem Brennerstart auf korrekte Funktionstüchtigkeit getestet. Die Flammenwächter können in beliebiger Einbaulage am Brenner, in Schaltschränken oder auf Schalttafeln montiert werden. Für die Montage stehen 2 Stecksockelausführungen zur Verfügung, ausgelegt für die Kabeleinführung von vorn, von der Seite oder von unten. 2 Erdungsklemmen erlauben die Schlaufung der Erdleiter von Apparaten der Brennereinrichtung, z.B. Zündtransformator u.a. (die Flammenwächter selbst sind schutzisoliert!). Die Stecksockel bestehen - wie das Gehäuse - aus schlagfestem und wärmebeständigem Kunststoff.

Automatischer Test des UV-Fühlers durch Erhöhung der Betriebsspannung für die UV-Röhre während der Betriebspausen und der Spülzeiten, ebenfalls programmiert durch den Feuerungsautomaten LEC1.

Funktion:

Prinzipielle Wirkungsweise des Flammenwächters in Verbindung mit dem Feuerungsautomaten LEC1: Bei dieser Anwendung wird das Flammensignal durch den Flammenwächter
grundsätzlich in der gleichen Weise in das Steuerprogramm des Feuerungsautomaten eingegeben, als wäre - wie bei einem Ölfeuerungsautomaten - der Flammenwächter Bestandteil des Automaten selbst.

Das Nichtzünden der Flamme, ihr Erlöschen während des Betriebs sowie ein fehlerhaftes Flammensignal während der Betriebspausen oder der Spülzeiten führen daher stets zur Störabschaltung mit Verriegelung des Feuerungsautomaten. Die für die Eingabe des Flammensignals in die Steuerschaltung des Automaten notwendigen Schaltfunktionen erfolgen im Flammenwächter durch das Flammenrelais «FR», im Feuerungsautomaten LEC1 durch 2 Hilfsrelais «HR1» und «HR2».

Der Feuerungsautomat LEC1 übernimmt ferner die Programmierung des Flammensimulationstests, in Verbindung mit dem Flammenwächter LFE10. Die Steuerung der Tests erfolgt über die Verbindungsleitung zwischen Klemme 15 des Feuerungsautomaten und Klemme 6 des betreffenden Flammenwächters.

Beide Tests
·  setzen etwa 7 s nach einer Regelabschaltung ein,
·  dauern während der Betriebspause an,
·  werden in der darauffolgenden Vorspülzeit fortgesetzt
·  enden 3 s vor Beginn der Sicherheitszeit

Jedes Flammensignal während dieser Testzeit - bewirkt durch Fremdlicht, Überalterung des Fühlers oder andere Defekte in der Flammenüberwachungseinrichtung -
führen zu Störabschaltung mit Verriegelung des Automaten LEC1. Im Flammenwächter werden die für den Test notwendigen Schaltmaßnahmen durch das Hilfsrelais «HR3» ausgelöst.

Jedes Flammensignal - ob normal, während des Betriebs oder fehlerhaft - wird durch die Anzeigelampe im Gehäuse des Flammenwächters angezeigt.

Weitere Details wie der Betrieb bei Doppelüberwachung entnehmen Sie bitte dem PDF-Datenblatt rechts oben auf der Seite.

Fühlerströme und Kabellängen:

Fühlerströme und Kabellängen
1) Bei grösseren Kabellängen kapazitätsarme Kabel einsetzen, Cges < 2nF und RAR8 wählen

Mess-Schaltung:

Messschaltung für den Fühlerstrom
A: Lichteinfall der Flamme auf den UV-Fühler
FE: Ionisationselektrode
M: Mikroamperemeter

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