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Ohne Abb.

Steuergerät LEC 1/8853

220-240V/50Hz ohne Klemmensockel Serie 02, Öl/Gas
 
Art.Nr.:600124
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Steuergerät LEC 1/8853 Serie 02 ohne Klemmensockel

  • 220-240V/50Hz

Steuerautomat für die Doppel- oder Mehrflammenüberwachung von Öl-, Gas- oder Öl- / Gasgebläsebrennern mit beliebig großem Brennstoffdurchsatz, geeignet für Dauerbetrieb oder intermittierender Betriebsweise. Ermöglicht die vollautomatische Inbetriebsetzung und Überwachung von Gebläsebrenner, bei denen die Flammenüberwachung durch separate Flammenwächter (z.B. LAE10 oder LFE10) erfolgen soll oder muss.

Als Flammenwächter stehen zur Verfügung:

Flammenwächter Typen

Der LEC1... kann folgende Elemente einer Brennereinrichtung steuern:

  • Gebläsemotor,
  • Abgasventilator,
  • Luftklappe,
  • Zündtransformator,
  • 1 bis 3 Brennstoffventile,
  • den Leistungsregler,
  • eine externe Störmeldeeinrichtung.

Konstruktion, Steuerprogramm und Einstellmöglichkeiten des Automaten erlauben einen Einsatz in Brennereinrichtungen jeder Größe und Bauart, seien es Einrohr- oder 2-Rohrbrenner, Dauer- oder andere Spezialbrenner.

Merkmale des LEC1:

  • Vorlüftzeit einstellbar zwischen 8 und 63 Sekunden
  • Betrieb wahlweise mit oder ohne Nachspülung
  • vollautomatische Steuerung der Luftklappe, bei beliebiger Laufzeit des Stellantriebs
  • Luftdruckkontrolle kombinierbar mit Funktionskontrolle des Luftdruckwächters vor dem Start
  • Zündung wahlweise: Direktzündung, mit Zündbrenner, ohne oder mit Zündfunkenüberwachung
  • Vorzündzeit einstellbar auf «Lang» (während der Vorlüftzeit) oder «Kurz» (3 Sek., z.B. für Gasgebläsebrenner)
  • 1. und 2. Sicherheitszeit einstellbar zwischen 0 und 9 Sekunden
  • automatischer Test der Flammenwächter und –fühler in den Betriebspausen sowie während den Lüftungszeiten (mit Störabschaltung beim Auftreten eines fehlerhaften
    Flammensignals)
  • halbautomatischer Brennerstart und Brennerbetrieb möglich

Typenübersicht:

Typenübersicht LEC1

Fühlerströme und Kabellänge:

Fühlerströme
1) Bei größeren Distanzen kapazitätsarme Kabel verwenden, z.B. einadrige Kabel (total max. 2 nF)
2) Fühlerleitungen grundsätzlich separat verlegen und bei größeren Distanzen Selen-Photozelle RAR8... verwenden

Anschluss der Ionisationselektrode und UV-Fühler:

  • Verlegen Sie die Fühlerleitung nicht mit anderen Leitern
    • Leitungskapazitäten verringern die Größe des Flammensignals
    • verwenden Sie ein separates Kabel
  • Isolationswiderstand
    • zwischen Ionisationselektrode und Masse muss wenigstens 50 MOhm betragen
    • verschmutzte Fühlerhalterung verringert den Isolationswiderstand und begünstigt somit Kriechströme
  • Erden Sie den Brenner vorschriftsmäßig, Erdung des Kessels allein genügt nicht
  • Beachten Sie die Polarität, Vertauschen der Polarität zwischen Phasen- und Neutralleiter, erkennen LEC1...-Automaten durch Störabschaltung am Ende der «TSA»
  • Ionisationselektrode ist nicht berührungssicher

Funktionsbeschreibung LEC1:

Die folgende Beschreibung der Funktion bezieht sich auf die Inbetriebsetzung und Überwachung eines einzigen Brenners. Bei Mehrflammenüberwachung werden alle an den Automaten angeschlossenen Brenner in der gleichen Weise gleichzeitig in Betrieb gesetzt und überwacht. Ein zur Störabschaltung führender Defekt an einem der Brenner hat daher die Abschaltung aller Brenner zur Folge.

Die sofortige Wiederinbetriebsetzung der nicht gestörten Brenner setzt voraus, dass der Flammenwächter des defekten Brenners mittels eines Betriebsschalters überbrückt wird. Dieser Schalter muss gleichzeitig alle Steuerleitungen zum Zündtransformator und den Brennstoffventilen unterbrechen.

Der Brenner wird nur gestartet, wenn:

  • das Schaltprogramm des Automaten in Startposition steht,
  • der Automat nicht in Störstellung blockiert ist, z.B. bei defekter UV-Röhre,
  • die Kontakte aller Steuer- und Sicherheitsapparate in der Steuerschlaufe zwischen Klemme 8 und 9 geschlossen sind,
  • der Luftdruckwächter keinen Luftdruck anzeigt.

Defekte im Flammenwächter oder im Automaten verhindern den Start oder führen beim Start zur Störabschaltung. Wird die Luftklappe nicht vom Automaten gesteuert, verbinden Sie die Klemmen 20, 21 und 22 untereinander.

Zunächst wird über Klemme 3 der Gebläsemotor eingeschaltet und über Klemme 22 der Stellantrieb angesteuert. Sobald die Luftklappe ihre Maximalstellung erreicht hat, läuft das Schaltwerk des Automaten an; die Vorlüftzeit beginnt. Hierbei muss innerhalb von 10 Sekunden (bzw. 7 Sek. bei Betrieb mit Nachspülung) der am Luftdruckwächter eingestellte Minimalluftdruck erreicht sein und bis zur Regelabschaltung erhalten bleiben, sonst erfolgt Störabschaltung. Ein Flammensignal während der Vorlüftzeit führt ebenfalls zur Störabschaltung. Nach Ablauf der eingestellten Vorlüftzeit erhält die Luftklappe den Steuerbefehl zum Rücklauf in die Minimalstellung. Während der Schließzeit der Klappe bleibt das Schaltwerk stehen.

Sobald der Signalkontakt für die minimale Drosselstellung vom Stellantrieb betätigt wird, läuft das Schaltwerk wieder an und steuert nun den von außen nicht mehr beeinflussbaren Programmablauf:

  • Vorzündung (3 Sekunden)
  • Freigabe des ersten Brennstoffventils an Klemme 5 (das Brennstoffventil eines Zündbrenners, der nach Ablauf der 2. Sicherheitszeit abgeschaltet werden muss, ist dagegen an Klemme 10 anzuschließen)
  • Ablauf der eingestellten Sicherheitszeit. Kommt während dieser Zeit keine Flamme zustande, so erfolgt Störabschaltung (stets mit Verriegelung des Automaten)
  • nach einem Zeitintervall von 11 Sekunden nach Freigabe des ersten Ventils wird das 2. Brennstoffventil freigegeben
  • abschalten des Zündbrenners, falls an Klemme 10 angeschlossen
  • der Leistungsregler wird nach einem weiteren Zeitintervall von 12 Sekunden eingeschaltet.

Damit ist die Betriebsstellung des Brenners erreicht. Von nun an steuert der Leistungsregler die Brennerleistung, indem er den Brennstoffdurchsatz und die Luftmenge je nach Wärmebedarf vergrößert oder vermindert (Verbundsteuerung). Das kann stufenweise erfolgen, z.B. mittels Thermostaten oder stufenlos (modulierend) durch Einsatz eines stetigen Reglers.

Ein Erlöschen der Flamme während des Betriebs führt grundsätzlich zur Störabschaltung. Weitere Details zu den verschiedenen Betriebsweisen und Programmabläufen entnehmen Sie bitte dem PDF-Datenblatt rechts oben auf dieser Seite.

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